Hindernisfreie Wanderwege

Im Furttal gibt es noch keine hindernisfreien Wanderwege. Das Amt für Verkehr (AFV) beauftragt die Region, solche Wege zu prüfen und zu planen. Die Planungsregion Furttal unterstützt das Projekt und erachtet den Zeitpunkt als sinnvoll, da die Ergebnisse in die laufende Revision des regionalen Richtplans einfliessen können.

Aufgabe
Analog der Pilotstudie Weinland sollen im Furttal hindernisfreie Wanderwege bezeichnet werden. Mögliche Routenvorschläge sollen in einer Begleitgruppe diskutiert und danach gemeinsam mit dem Auftraggeber im Feld beurteilt werden. In Abwägung der unterschiedlichen Interessenansprüche sollen verschiedene Varianten auf ihre Machbarkeit geprüft und die besten Varianten als Eintrag im regionalen Richtplan festgesetzt werden.

Vorgehen
In einem ersten Schritt werden allfällig bereits bestehende hindernisfreie Wanderwege sowie die potenziell neuen, möglichst auf bestehenden Wanderwegen verlaufenden Wegrouten eruiert. Anschliessend werden die vorgesehenen Routen begangen bzw. befahren. Es wird geprüft, ob die Anforderungen an hindernisfreie Wanderwege erfüllt sind oder allenfalls Weganpassungen nötig sind. Durch die Machbarkeitsanalyse wird sichergestellt, dass bei der Beantragung eines Eintrags in den regionalen Richtplan nur diejenigen Absichten dargelegt werden, bei denen realistische Chancen auf eine spätere Erstellung bestehen.

Ergebnis
Die Resultate der Begehung und der Machbarkeitsprüfung werden in Objektblättern festgehalten, welche als Grundlage für die Erstellung eines Informationsblattes für die Mobilitäts-behinderten durch Mobility International Schweiz (MIS) dienen. Ergebnis des Gesamtprojekts ist die Dokumentation, welche die Objektblätter mit Planauszügen beinhaltet. Die ausgewählten Routen werden als Themenkarte im regionalen Richtplan dargestellt und sind damit behördenverbindlich festgelegt.

Bearbeitung
Auftraggeber: Kanton Zürich
Zeitraum: 2012 - 2013

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